Betriebliche Untersuchung von Bahnübergängen

    Annährungszeit = 198 s ⇒ 240-Sekunden-Regel eingehalten

    Maximale Schließzeit = 7,0 min

    Maximale Warteschlangenlänge = 84 m

 

Ziel und Zweck

Bei der Untersuchung von Bahnübergängen steht oftmals u.a. die Frage im Raum, in wie weit der Bahnverkehr und die daraus resultierenden Schließ- bzw. Wartezeiten den Straßenverkehr behindern und ob die auf Grund der Schließzeiten entstehenden Warteschlangen die Infrastruktur überlasten. Durch eine Rückkopplung auf die Planung der Zugfahrlagen kann so ggf. die Situation entspannt werden. In Hinblick auf dieses Handlungsfeld bietet iRFP die Erstellung von Studien und Untersuchungen an, die z.B. die nachfolgenden Studieninhalte enthalten können:

Auszüge aus einer exemplarischen Kurzstudie

Betrachtungsgegenstand

Für zwei technisch gesicherte Bahnübergänge zwischen den Bahnhöfen Markranstädt und Leipzig-Leutzsch der DB-Strecke 6367 wurde eine Beispieluntersuchung vorgenommen.

 

Diese Kurzstudie untersucht zwei ca. einen km voneinander entfernte BÜ unterschiedlicher Bauart (EBÜT mit Vollschranke, überwacht durch Hauptsignal, Lage unmittelbar am  Haltepunkt sowie EBÜT mit Halbschranke, fernüberwacht) für die Mustertakte zweier Fahrplankonzepte.

 

 
 

   

 

Eine Vielzahl von Einflussgrößen wirken sich auf die Berechnung aus: u.a. die Bauart des BÜ die Art seiner Überwachung (durch ÜS, HP oder fernüberwacht), die zulässige Geschwindigkeit, die örtliche Lage in Bezug auf Betriebsstellen wie Bahnhöfe und Haltepunkte etc.

 

Auswertung von Varianten

 

Zur Visualisierung der berechneten Schließzeiten können für jeden BÜ fahrtrichtungsabhängige Sperrrahmen im FBS-Bildfahrplan angelegt werden. Maßgeblich ist die Position der Einschaltpunkte.

Der BÜ in km 11,15 ist z.B. für den durchfahrenden ICE deutlich kürzer geschlossen als bei der langsameren RB mit Zwischenhalt nach Passieren des Einschaltpunktes.

 

Kfz-Warteschlangenlänge

Grafisch gegenübergestellt wird jeweils innerhalb eines Diagramms der variantenspezifische Auf- und Abbau der Kfz-Warteschlangen an einem BÜ in Abhängigkeit der unterschiedlichen Schließzeiten für die auftretenden Zugfolgefälle (jeweils über eine Taktperiode von 60 min).

Download

 

Die gezeigten Punkte sind Teil einer durch iRFP angefertigten Kurzstudie. Die vollständige Kurzstudie können Sie hier herunterladen.

Download Kurzstudie

 

Wir bieten Ihnen bei Interesse gern Untersuchungen zu technisch gesicherten Bahnübergangsanlagen entsprechend dem hier vorgestellten Beispiel an. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf!