Energieberechnung

Sie möchten wissen, welche Bespannung eines Zuges in der energetischen Betrachtung für eine bestimmte Fahrtrelation günstiger wirkt? Oder wie eine Änderung des Halteregimes oder des Geschwindigkeitsprofils den Energiebedarf beeinflusst? Dann hilft Ihnen das Bildfahrplanmodul von FBS unmittelbar weiter. Im Fahrschaubild, das den Fahrtverlauf eines konkreten Zuges über die Strecke darstellt, wird nämlich nicht nur die Fahrzeit ausgewiesen, sondern auch der theoretische (und mittlere) Energiebedarf für die gezeigte Fahrt im kWh. Ist dieser Wert für den einen Triebwagen größer, für den anderen oder aber für den alternativen lokbespannten Zug? Die Beantwortung solcher Fragen und der unmittelbare wertende Vergleich alternativer Möglichkeiten gegeneinander ist mit FBS eine Sache von Sekunden und wenigen Klicks.

Elektroenergie wird häufig nach flexiblem Tarif und von der Tageszeit abhängig angeboten. iPLAN bietet dem Anwender, der an einer Aufwandsabschätzung interessiert ist die Möglichkeit, Zeit- bzw. Tarifgrenzen vorzugeben und vom Programm berechnen zu lassen, wie sich die Fahrten des konkreten Fahrplans mit ihrem Energiebedarf über diese Zeit- und Tarifgrenzen verteilen.

Aber Achtung: Um zu wissen, welche Energiekosten tatsächlich anfallen werden, muss man sich klarmachen: der im Fahrschaubild ausgewiesene theoretische Energiebedarf entspricht (lediglich) der Bewegungsenergie des Zuges entlang der Strecke. Der Energieverbrauch - also die der Fahrleitung entnommene Elektroenergie oder der Dieselverbrauch im Tank - ist signifikant größer als der Energiebedarf, weil alle an der Krafterzeugung und -übertragung beteiligten Bauteile auf dem Weg zum Treibrad (Motoren, Getriebe, Trafos, Hilfsbetriebe etc.) selbst auch Energie konsumieren und dieser Betrag zusätzlich aufgebracht werden muss. Außerdem wird nicht nur für das Fahren, sondern auch während der Aufenthaltszeiten Energie verbraucht. Diese Zusammenhänge werden mit Hilfe von Wirkungsgraden beschrieben, die z.B. in Form von Wirkungsgrad-Kennlinienfeldern vorliegen müssen, um aussagekräftige Berechnungen durchführen zu können. Erst wenn man diesen Energieverbrauch und den Einfluss weiterer Umstände (Rückspeisung, Fahrregime) darauf kennt, gewinnt man eine Datenbasis, um die Ausgaben ermitteln zu können. Solche Energieverbrauchsrechnungen (z.B. damit ein EVU die Energiekosten seines Angebots kalkulieren kann) bietet iRFP im Rahmen seiner Gutachtertätigkeit an.