20553: Welche zusätzlichen obligatorischen Einstellmöglichkeiten bezüglich der Weiterverwendung gibt es für Zugteile?

Die vorhandenen Einstellmöglichkeiten sind pro Zugteil und Laufwegsabschnitt möglich. Alle Einstellmöglichkeiten sind voneinander unabhängig. Aufgerufen werden sie durch einen Rechtsklick im Zugdatenfenster auf den jeweiligen Zugteil im gewünschten Laufwegsabschnitt. Sie haben in dem sich öffnenden Menü folgende Möglichkeiten.

Zugteil nicht in Fahrtzeitberechnung einbeziehen:

Wählen Sie diese Einstellung, werden die fahrdynamischen Eigenschaften dieses Zugteiles nicht bei der Fahrzeitberechnung berücksichtigt. Gekennzeichnet wird dies durch ein durchgestrichenes F. Pro Zug und Laufabschnitt muss mindestens aber ein Zugteil in die Fahrzeitberechnung einbezogen werden. Genutzt werden kann diese Einstellung z.B. beim Einfügen eines zusätzlichen Zugteils. Die Fahrzeiten ändern sich nicht, auch wenn der zusätzliche Zugteil ggf. auch eine schnellere Trasse zulassen würde.

Zugteil nicht in Umlaufplan einbeziehen:

Durch Wahl dieser Option wird dieser Zugteil im Umlaufplan nicht berücksichtigt. Gekennzeichnet wird die Auswahl dieser Einstellung durch ein durchgestrichenes U. Die Auswahl kann pro Zugteil und Laufwegsabschnitt vorgenommen werden. Es ist möglich alle Zugteile (auf allen Abschnitten) für den Umlaufplan auszuschließen.

Zugteil nicht veröffentlichen:

Durch Auswahl dieser Option wird der gewählte Zugteil nicht in den Auskunftsmedien z. B. Tabellenfahrplan, Aushangfahrplan aufgeführt. Gekennzeichnet wird die Auswahl der Option durch ein durchgestrichenes O. Bei dieser Option können alle Zugteile eines Zuges von der Veröffentlichung ausgeschlossen werden.

Durch die Auswahl dieser Option kann verhindert werden, dass zum Beispiel ein „Testzug“ oder ein Zug der noch nicht veröffentlicht werden soll, fälschlicherweise in den Auskunftsmedien erscheint.

Zugteil nicht bestellen:

Die Auswahl dieser Option verhindert, dass der ausgewählte Zugteil bei einer Bestellung über die FBS-TPN-Schnittstelle bestellt wird. Nicht zu bestellende Züge sind mit einem durchgestrichenen B gekennzeichnet.

 

Beachten Sie, dass hier einmal vorgenommene Einstellungen auch nicht durch „Hilfsumgehungen“ bei Umlaufplänen o.ä. übergangen werden können. Ein Zugteil, der in dem entsprechenden Abschnitt nicht in den Umlauf übernommen werden soll, lässt sich dort auch nicht wieder einbinden! Dies gilt entsprechend u. a. auch für Tabellen oder Aushangfahrpläne.

Februar 2017

Zuletzt aktualisiert am 29.03.2017 von iRFP-Support.

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