20564: Sie wollen einen Zug an einem früheren Anfangsbahnhof beginnen lassen, ohne dass sich die bestehende Trasse verändert?

Das „Rückverlängern“ von Zügen ist auch leicht möglich, ohne dabei die bestehenden Zeiten zu verändern: Öffnen Sie das Zugdatenfenster (Doppelklick auf den Zug) und gehen Sie zur Registerseite Übersicht. Doppelklicken Sie dort in der Tabelle Laufwegabschnitte auf den Anfangsbahnhof des ersten Laufwegabschnitts. Wählen Sie so den neuen Anfangsbahnhof aus. Schließen Sie danach das Zugdatenfenster mit Ok, ohne weitere Änderungen an den Daten vorzunehmen. Sie erhalten nun die Meldung „Der Laufweg wurde ab Betriebsstelle … verlängert“, verbunden mit der Frage „Soll das Programm jetzt automatisch ab … eine neue Trasse für den Zug suchen?“.

Wenn Sie die bestehende Trasse des Zuges auf jeden Fall behalten wollen, ist es besser, diese Frage mit nein zu beantworten. Der Zug erhält damit eine pauschale Trasse zwischen dem neuen und dem alten Anfangsbahnhof, die sich nur aus den Fahr- und Aufenthaltszeiten (und Zuschlägen) berechnet, aber keine Rücksicht auf andere Züge nimmt. Daher meldet sich nun unter Umständen das rote Ausrufezeichen.

Um einen solchen Konflikt zu beseitigen, ohne die originale Trasse zu ändern, ist die Funktion Trassensuche bis --> nächste Zugmeldestelle (weiter unverändert) hilfreich, die Sie im Mausmenü (rechte Maustaste) finden. Schalten Sie die Trassensuche auf diesen Modus um und verschieben Sie nun die Trasse des Zuges beginnend mit dem neuen Anfangsbahnhof zeitlich nach oben (früher). Da die Trassensuche immer nur bis zur nächsten Zugmeldestelle erfolgt, bleibt die originale Trasse erhalten, solange dies zeitlich möglich ist (d. h. sofern Sie weit genug „nach oben“ gehen). Gegebenenfalls müssen Sie diese Aktion für mehrere Zugmeldeabschnitte wiederholen.

Anmerkung: Eine Funktion zur Trassensuche entgegen der Fahrtrichtung des Zuges („Rückwärtssuche“) befindet sich in Vorbereitung, mit der solche Situationen nochmals vereinfacht werden.

10.10.2007

Zuletzt aktualisiert am 29.03.2017 von iRFP-Support.

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